UTM-Koordinaten und Planungen mit CAD

Erhalten Planer z.B. Kataster-Daten im CAD-Format sind diese normalerweise im UTM-Koordinatensystem. Das ist an sich noch kein Problem, wenn das CAD-Programm auf solches maßstabsverzerrtes Koordinatensystem eingestellt ist.

Das Problem ist jedoch, dass viele CAD-Programme zumindest in der „Grundausstattung“ nicht mit einem solchen Koordinatensystemen umgehen können.

Die große Gefahr besteht darin, dass Planer die Pläne wie gewohnt einfach einlesen und darauf planen, ohne vorher transformiert zu haben. Die Geometrie der neu geplanten Objekte wäre dann falsch, weil die Bauwerksgeometrie eigentlich im Maßstab 1:1 gedacht war, nun aber als „falsche“ UTM-Koordinaten gespeichert und exportiert werden.

Kann das CAD-Programm die Daten nicht selbst in ein verzerrungsfreies System transformieren, muss dies durch externe Software erledigt werden.

GeoTKF ist in der Lage aus UTM-Koordinaten in ein lokales verzerrungsfreies Koordinatensystem zu transformieren.

Unsere spezielle Umsetzung nennt sich EZuPK (Entzerrtes ProjektierungsKoordinatensystem). Andere Umsetzungen nennen sich Lokales temporäres Koordinatensystemen (LTK)  oder PLTM.

Innerhalb des Definitionsbereiches (24 km) des Projektierungskoordinatensystems liegt die Streckenverzerrung immer unter 2mm je Kilometer.

Zusätzlich zur Reduktion durch die Maßstabsverzerrung (0.9996 am Mittelmeridian), ist Festlegung einer Projekthöhe möglich. Damit wird die Verzerrung von ca. 16mm/km je 100m Geländehöhe auf Projekthöhe „genullt“.

In diesem Koordinatensystem können mit der CAD wie gewohnt die Daten bearbeitet werden. Werden die Daten dann z.B. für eine Absteckung im UTM-System weitergeben, kann mit GeoTKF eine entsprechende Rücktransformation erfolgen.